Virtuelle Museumsversion

 

Rethink, Rebuild, Restart!

Virtuelle Museumsversion

Im Rahmen des Projekts „Rethink, Rebuild, Restart!“ soll bis Ende 2021 das Grundgerüst für eine digitale, partizipative Museumsumgebung entstehen, in der Interessierte sich auch virtuell mit der Sammlung und den Thematiken des Museums für Sepulkralkultur auseinandersetzen können. Gefördert wird das Projekt durch die Initiative „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, aus dem Programm NEUSTART KULTUR der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie durch die cdw Stiftung.

Ähnlich wie bei den bereits bestehenden virtuellen Ausstellungsrundgängen zu den Sonderausstellungen
Memento – Im Kraftfeld der Erinnerungen“ und „Marco Di Carlo – Zernetzung“ werden sich Ausstellungen und Ausstellungsräume von Nutzer*innen unabhängig von einem Museumsbesuch vor Ort, unkompliziert per PC erfahren lassen. Die Kernidee von „Rethink, Rebuild, Restart“ bildet dabei ein virtuelles, dreidimensionales Raummodell des Museums und ein virtuelles Depot, in dem Nutzer*innen mit Sammlungsobjekten interagieren können, die momen-tan nicht Teil der Dauerausstellung sind. Die Sammlung soll über die Dauer des Projekts hinaus sukzessive digitalisiert und in Form von 3D-Objekte aufgearbeitet werden. So können auch Sammlungsbestände, welche bisher während eines analogen Museumsbesuchs normalerweise unsichtbar blieben, für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar und zugänglich gemacht werden. Den virtuellen Besucher*innen wird es darüber hinaus möglich sein, innerhalb des virtuellen Museums mit den digitalisierten Objekten eigene Ausstellungen anzulegen und mit anderen Besucher*innen zu teilen. In Anlehnung an das bestehende Projekt „Memorabilia. Dinge, die Halt geben“ im Rahmen von MEMENTO, wird es für Interessierte außerdem die Möglichkeit geben, an bestimmten Tagen vor Ort im Museum eigene Andenken einzuscannen und somit die virtuelle Sammlung um persönliche 3D-Exponate zu erweitern und diese mit anderen Menschen zu teilen.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, dabei nicht nur einen virtuellen Besuch und das Kuratieren eigener Ausstellungsbereiche zu ermöglichen, sondern mit der digitalen Anwendung ebenfalls einen partizipativen Raum zum Erforschen und Gestalten zu schaffen, sowie das Potenzial des Museums in seiner Funktion als außerschulischen Lern-raum zu erweitern. Innerhalb des virtuellen Museumsraums sollen so auch zusätzliche Informationen und Lehrmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen bereitgestellt werden, welche zur Vor- und Nachbereitung oder Vertiefung eines Museumsbesuchs genutzt werden können. Für verifizierte Bildungseinrichtungen wie Schulen, Hochschulen, Bibliotheken und andere Institutionen wird es ebenfalls möglich sein, eigenes Material zur Verfügung zu stellen und für andere im Sinne des kollaborativen Arbeitens nutzbar zu machen. Der dritte Fokuspunkt des Projekts liegt in der Förderung junger, digitaler künstlerischer Positionen.

Mit Professorin Auriea Harvey und der Klasse für Games der Kunsthochschule Kassel konnte erfreulicherweise ein innovativer, kreativer Kooperationspartner gewonnen werden. Unter dem Arbeitstitel „Afterlife“ entwickeln die Studierenden der Klasse in einer zweisemestrigen Auseinandersetzung mit den Themen des Museums für Sepulkralkultur eine Reihe von interaktiven Spielen, welche in die Parallelwelt des virtuellen Museums eingebunden werden. Der Titel „Afterlife“ bezieht sich dabei doppeldeutig sowohl auf den oftmals nicht-permanenten Tod innerhalb des Genres Spiel und die damit einhergehende beständige Iteration von Sterben und Wiedergeburt, als auch auf das „Leben des Museums“ nach der Neukonzeption.

Im Zentrum von „Rethink, Rebuild, Restart!“ steht dabei immer das partizipative Erleben und die Fragestellung, wie Museum und Sammlung im Hinblick auf Teilhabe an der Gestaltung von Ausstellungen und Sammlung geöffnet werden können. Die aus der Interaktion mit dem virtuellen Museum gewonnenen Rückschlüsse auf Wünsche und Interessen der Nutzer*innen werden daher grundlegend in die für 2023 geplante Neukonzeption der Dauerausstellung einfließen.

Im Rahmen von "dive in. Programm für digitale Interaktionen" fördert die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 68 spannende Vorhaben!

>> hier finden Sie alle weiteren geförderten Projekte

Das Projekt wird entwickelt im Rahmen von "dive in. Programm für digitale Interaktionen" der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

In Kooperation mit

            

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Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Zentralinstitut für Sepulkralkultur

Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstraße 25–27
D-34117 Kassel | Germany
Tel. +49 (0)561 918 93-0
info@sepulkralmuseum.de

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