PRESSE
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im Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur

und bei der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

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Pressekontakt

Jutta Lange

Position: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museumsmarketing, Redaktion

Telefon: 0561 / 918 93 28

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Archive

Informationen zu vergangenen Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie zudem im Veranstaltungsarchiv und im Sonderausstellungsarchiv.

Aufnahme in den Presseverteiler

Allgemeine Informationen

Museum für Sepulkralkultur

Pressetext kurz

Das Museum für Sepulkralkultur besteht als Kultureinrichtung von bundesweiter Bedeutung seit 1992. Als weltweit einzige, ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtete Institution befasst es sich dem Tod in all seinen Facetten. Der Begriff „Sepulkralkultur“ leitet sich vom lateinischen „sepulcrum“ ab und bedeutet Grab, Grabstätte. Der Begriff umfasst alle Erscheinungsformen, die sich im Zusammenhang mit Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken entwickelt haben: Bestattungs- und Trauerriten und -bräuche, aber auch künstlerische Sichtweisen auf Sterben und Tod. Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken unterliegen seit zwei Jahrzehnten starken Veränderungen in der Praxis und ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Um diese Prozesse zu erforschen, zu kontextualisieren und zu vermitteln, bietet das Museum besondere Möglichkeiten.

 

Pressetext lang

Das Museum für Sepulkralkultur besteht als Kultureinrichtung von bundesweiter Bedeutung seit 1992. Als weltweit einzige, ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtete Institution befasst es sich dem Tod in all seinen Facetten. Der Begriff „Sepulkralkultur“ leitet sich vom lateinischen „sepulcrum“ ab und bedeutet Grab, Grabstätte. Der Begriff umfasst alle Erscheinungsformen, die sich im Zusammenhang mit Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken entwickelt haben: Bestattungs- und Trauerriten und -bräuche, aber auch künstlerische Sichtweisen auf Sterben und Tod.

Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken unterliegen seit zwei Jahrzehnten starken Veränderungen in der Praxis und ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Um diese Prozesse zu erforschen, zu kontextualisieren und zu vermitteln, bietet das Museum besondere Möglichkeiten.

Die Dauerausstellung präsentiert zahlreiche Exponate aus der christlich-abendländischen Sepulkralkultur: letzte Hemden, Sensenmänner, Stundengläser, mittelalterliche Totentänze, kunstvoll bemalten Särgen und Totenschädel bis hin zu Trauerschmuck und Leichenwagen. Sie zählen überwiegend zur Alltags- und Gebrauchskultur und dokumentieren die Strategien der Menschen im Umgang mit der Endlichkeit.

Darüber hinaus gibt das Museum exemplarisch Einblicke in die Bestattungsriten verschiedener Religionen und Kulturen in Deutschland. Das Thema Beisetzung von Migrant*innen auf deutschen Friedhöfen hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, und das spiegelt sich auch in der Bestattungskultur wieder. Sie alle pflegen jeweils eigene Bestattungsformen und -rituale.

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal

Pressetext

Seit ihrer Gründung 1954 ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. die führende kulturelle Institution im Bereich der Friedhofs- und Bestattungskultur in Deutschland. Durch mehr als 65-jährige Erfahrung und eine Mitgliederstruktur, die eine große Bandbreite an Professionen aufweist, ist die Arbeitsgemeinschaft zu einem einzigartigen, internationalen Netzwerk geworden und verfügt über herausragende Kompetenzen.

Die Vereinsmitglieder sind in Forschung und Wissenschaft, Garten- und Landschaftsplanung, Grabmal- und Grabstättengestaltung, im Bestattungswesen, in der Friedhofsverwaltung, im Sozialwesen und im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit tätig. Die Arbeitsgemeinschaft ist deshalb ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der Friedhofs-, Bestattungs- und Trauerkultur.

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Forum zur Diskussion aktueller Entwicklungen und als Plattform zur Präsentation zukunftsweisender Projekte. Sie engagiert sich für den Erhalt und Schutz traditioneller Formen der Friedhofs- und Bestattungskultur, wo sie als Bestandteil der kulturellen Identität in das gesellschaftliche Leben eingebunden sind. Die Arbeitsgemeinschaft hat die Berufsgruppen im Blick, die in ihrer täglichen Arbeit mit Sterben, Tod, Trauer und Gedenken konfrontiert werden. Für Menschen aus diesen Berufsgruppen bietet die Arbeitsgemeinschaft Beratung und Fortbildungen in verschiedenen Formaten an.

Hierzu gehören Beratungen zur Planung und Gestaltung von Friedhöfen, zur Gestaltung von Grabmalen und zu Fragen des Friedhofsrechts. Die Seminare- und Fortbildungsangebote beinhalten z. B. Angebote für Menschen aus dem Bereich der helfenden Berufe, zur Praxis der Beisetzung und ein kundenorientierter Umgang mit Angehörigen, zu Friedhofs- und Grabstättengestaltungen und zur Konzeption von Friedhofsführungen. Regelmäßig finden umfangreiche Tagungen zur Themen aus dem Bereich Friedhofs- und Bestattungskultur statt.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. verbindet das Interesse an den vielfältigen Aspekten der Sepulkralkultur. Motivation für eine Mitgliedschaft im Verein sind z.B. das Engagement für den Erhalt und die Pflege kulturgeschichtlicher Zeugnisse der Sepulkralkultur, die Arbeit an neuen Gestaltungskonzepten oder das Vorhaben, die kulturellen Werte des Vereins in das berufliches Tätigkeitsfeld zu integrieren sowie wissenschaftliche Forschung.

Zentralinstitut  für Sepulkralkultur

Pressetext

Das Zentralinstitut für Sepulkralkultur betreibt Grundlagenforschung durch wissenschaftliche Untersuchungen zu historischen Friedhöfen, Grabzeichen, ereignis- und personenbezogenen Denkmälern, Trauer- und Bestattungsbrauchtum, Entwicklungen im Umgang mit Sterben und Tod ebenso wie durch Erforschung von Entwicklungstrends. Das Zentralinstitut ist mit dem Museum für Sepulkralkultur heute ein anerkanntes Forschungszentrum in der Museumslandschaft Deutschlands und ist regelmäßig auch an wissenschaftlichen nationalen und internationalen Tagungen beteiligt. Regelmäßig werden wissenschaftliche Tagungen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, z.B. Universitäten, ausgerichtet.

Es ist Herausgeber der Kasseler Studien zur Sepulkralkultur (derzeit 19 Bände ) und der Kasseler Manuskripte zur Sepulkralkultur, des großen Lexikons zur Bestattungs- und Friedhofskultur (bisher vier Bände) sowie verantwortlich für die Herausgabe der Zeitschrift für Sepulkralkultur /Friedhof und Denkmal. Dem Zentralinstitut zugeordnet sind im Weiteren eine wissenschaftliche Fachbibliothek, ein Foto- und Musikarchiv.

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Bildlegenden

Alle Abbildungen:

© Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Bildarchiv | Foto: Maja Wirkus

Sonderausstellungen

Suizid – Let's talk about it!

Zeitraum: 10. September 2021 – 27. Februar 2022

Pressemitteilung

Eröffnung der Ausstellung: 10. September 2021
Internationales Symposium „Arts meet Science” im Januar 2022

Pressekonferenz: 8. September 2021, 11 Uhr

Eine deutschlandweit einmalige Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur Kassel widmet sich im September 2021 einem schwierigen und herausfordernden Thema: dem Suizid und dem Umgang damit. Das Projekt wird geleitet vom Direktor des Museums für Sepulkralkultur, Dr. Dirk Pörschmann und Tatjana Ahle sowie dem Suizidologen Prof. Dr. Reinhard Lindner als wissenschaftlichem Leiter von der Universität Kassel, Institut für Sozialwesen.

INHALT
Der Suizid ist ein verschwiegenes Leiden in unserer Gesellschaft. Etwa 10.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland durch eigene Hand, die meisten in schweren psychischen, sozialen und körperlichen Notlagen. Das Schweigen, das ihr Sterben begleitet wirkt tödlich. Deshalb ist das öffentliche Gespräch über den Suizid, seine Ursachen und seine Folgen ein gesellschaftliches Anliegen. Dem widmet sich eine Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur in Kassel, das sich seit 1992 mit den Themenfeldern Sterben, Tod, Trauer und Gedenken befasst. In Kooperation mit der Universität Kassel sowie weiteren nationalen und internationalen Partner*innen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Wissenschaft entsteht die Ausstellung „Suizid – Let’s talk about it!“ Über zeitgenössische künstlerische sowie kultur- und sozialgeschichtliche Exponate wird ein Referenzrahmen um die Phänomene gelegt, die rund um die Themen Suizid und Suizidalität erfahrbar werden. Über Stimmen Betroffener, epidemiologische Daten und inhaltsbezogene Forschung auf dem Gebiet der Human- und Geisteswissenschaften sucht das Museum mit diesem Projekt einen Weg, eine neue Sprache für die Annäherung an Suizid und Suizidalität und die daran knüpfenden Erfahrungshorizonte von Schmerz, Trauer und Schweigen, aber auch Humor zu finden.

BEGLEITBUCH
Zur Ausstellung erscheint eine umfassende Begleitpublikation, die Vertiefungen einzelner Themen enthält, die über Interviews, Essays und künstlerische Auseinandersetzungen auf vielstimmige Weise eingebracht werden. Die Publikation dient der Ausstellung und dem Begleitprogramm als ergänzende Plattform für aktuelle Forschungsergebnisse und öffnet über künstlerische Auseinandersetzungen einen assoziativen Denkraum.

SYMPOSIUM
Am 28. Januar 2022 findet im Gießhaus der Universität Kassel das Auftaktsymposium mit den international renommierten Wissenschaftler*innen Annette Erlangsen, PhD (DK), MD Mark J. Goldblatt (USA) und Prof. em. Dr. Phil. Thomas Macho (AT), Künstler*innen sowie Menschen, die das Thema Suizid in ihrem (Berufs-)Alltag begleitet, statt. Im Sinne von „Let's talk about it!“ und der Verknüpfung verschiedenster Disziplinen und Blickwinkel wird das Publikum zur aktiven Gesprächsteilnahme eingeladen.

BEGLEITPROGRAMM
Für die Dauer der Ausstellung wurde ein umfangreiches Begleitprogramm konzipiert. Das Museum wird dadurch für ein halbes Jahr zur Bühne für Kulturschaffende und zum Zentrum der Auseinandersetzung mit philosophischen, juristischen, interkulturellen und -religiösen und humanwissenschaftlichen Fragen zum Suizid werden.

KOOPERATIONEN UND PARTNER*INNEN
Ein interdisziplinärer wissenschaftlicher Beirat begleitet seit 2019 das Projekt. Um das Thema in die Gesellschaft zu tragen, wurden Kooperationen mit kulturellen und forschenden Einrichtungen in Deutschland, Österreich und Neuseeland geschlossen: u.a. mit dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften / Kunstuniversität Linz in Wien, dem Depot Artspace, Neuseeland, der Museumslandschaft Hessen Kassel und der Caricatura, Galerie für Komische Kunst Kassel. Seit Planungsbeginn ist der führende Suizidologe und Leiter des Nationalen Suizidpräventionsprogramms (NaSPro), Prof. Dr. Reinhard Lindner, Institut für Sozialwesen, Universität Kassel, als wissenschaftlicher Leiter Teil des Projektteams.

FÖRDERNDE
Finanziell gefördert wird das Projekt von der Hessischen Kulturstiftung, der Funus-Stiftung, der Heidehof Stiftung GmbH, der Ahorn Gruppe, der Stiftung Deutsche Bestattungskultur, Westermann Gerüstbau sowie dem Service Learning der Universität Kassel.

Die Mitwirkung unserer Kooperationspartner*innen aus den Bereichen Suizidologie, Kulturwissenschaft und Bildende Kunst bzw. Kunstvermittlung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht es, dass das Projekt weit über den musealen Kontext hinaus in die Gesellschaft wirkt, mit dem Ziel, eine breite öffentliche Kommunikation zum Suizid voranzutreiben.

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Bildlegenden

1. Akachukwu Chukwuemeka Benjamin (NGA)
Forms from My Sky no. 60 ,The Depressed’ (2018)
Acryl und Küperfarbstoff auf Leinwand
© Akachukwu Chukwuemeka Benjamin

2. Bjørn Melhus (DE)
WEIT WEIT WEG (1995)
16 mm Film, übertragen auf Video, 39:02 min
Videostills
© Bjørn Melhus | VG Bild-Kunst Bonn

3. Donna J. Wan (USA)
Golden Gate Bridge #6 (2013)
C-Print
© Donna J. Wan

4. Edgar Martins (PRT)
Suicide Letters
Letter of Departure Written on Architectural Plans (2016)
C-Print
© Edgar Martins | Courtesy Purdy Hicks Gallery & Galeria Filomena Soares

5. Georg Kolbe (DE)
Totentanz (1933)
Bronzeskulptur
Foto: Markus Hilbich
© Georg Kolbe Museum, Berlin

6. Unbekannt (FR)
L‘inconnue de la Seine (ca. 1920)
Totenmaske aus Porzellan
© Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Bildarchiv

7. Jaan Toomik (EST)
Oleg (2010)
Spielfilm, 4:44 min
Videostills
© Jaan Toomik | Courtesy the Artist and Temnikova & Kasela, Tallinn

herman de vries – vergehen

Zeitraum: 19. Juni – 01. August 2021
Vorbesichtigung (bitte anmelden): Donnerstag, 17. Juni 2021, um 11 Uhr
Eröffnung: Freitag, 18. Juni 2021, 18.00 Uhr

Pressemitteilung

Der Künstler ist anwesend.

Im Schaffen des international renommierten Künstlers herman de vries (geboren 1931 im holländischen Alkmaar) stehen der Zufall, der Wandel und die permanente Veränderung allen Seins im Zentrum. Seit den 1950erJahren experimentiert er mit Zeichnungen, der Malerei, mit Installationen, Publikationen und immer stärker mit natürlichen Materialien, deren Vergänglichkeit er ausstellt. "chance and change" (Zufall und Veränderung) sieht herman de vries als den Rahmen seines Lebens, aus dem er niemals heraustreten kann. Seit den 1960er-Jahren hat er viele und lange Reisen unternommen. Neben der Offenheit zur weiten Welt hin, suchte de vries auch die Intimität der Natur, um dort sein Arbeitsmaterial wie auch seine künstlerischen Methoden zu entdecken. Sein Atelier ist der Steigerwald, wo er bereits seit fünf Jahrzehnten lebt. Etwas vergeht: eine Blume, ein Leben, die Zeit. Es ist das aktive Moment des Vergehens, das uns herman de vries in seinen Werken offenbart. Mit jedem Schritt, mit jedem Herzschlag, mit jeder Blüte vergeht das Leben in uns und um uns. Es wandelt sich darin, verwandelt seine Gestalt doch nie sein Wesen. Leben ist Sterben ist Leben. In einem Gedicht erfasst de vries seine Freude über die Lebendigkeit im Angesicht der Vergänglichkeit. „umarmt von der welt werde ich sterben“. Welt ist Teil von uns und wir von ihr. Im Tanz als Ausdruck der Freude vergehen wir. Welch tröstlich Bild vom Unausweichlichen.

(Dirk Pörschmann)

Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch.

Biografie:

1931 herman de vries wird in Alkmaar in den Niederlanden geboren.
1949−1953 Er besucht die Gartenbauschule Hoorn und ist anschließend für ein Jahr als Landarbeiter in Frankreich tätig, später arbeitet er beim niederländischen Pflanzenschutztdienst in Wangeningen.
1953−1961 Seine künstlerische Tätigkeit beginnt er mit informellen Zeichnungen und monochromen Bildern. In seinem frühen künstlerischen Schaffen steht er der internationalen ZERO-Bewegung nahe.
1961−1964 Publikation mehrerer Ausgaben von 0=nul und anschließend der Zeitschrift revue integration (1965−1972), darin finden sich u.a. Beiträge von Lucia Fontana, Piero Manzoni, Otto Piene oder Ad Reinhardt. Es folgen zahlreiche Veröffentlichungen in Form von Zeitschriften, Textsammlungen, Künstlerbücher und Editionen. Bis 1968 ist de vries Mitarbeiter am Institut für angewandte Biologische Forschung in der Natur in Arnhem.
1962 Erste random objectifications sowie the music of sound entstehen. de vries nimmt an der Ausstellung nul am Stedelijk Museum in Amsterdam teil.
1965 de vries beginnt mit Sprache zu experimentieren.
1967 Reisen nach Osteuropa und in die Türkei
1969 Der Künstler bereist Algerien, die Sahara, Tunesien und die Türkei
1970 Nach Reisen in die Türkei, in den Iran, nach Afghanistan, Indien und auf die Seychellen lässt er sich im fränkischen Eschenau am Rande des Steigerwalds nieder.
1972 de vries experimentiert mit Film und Fotografie. Der Text my poetry is the world entsteht, der gleich einem Manifest des Künstlers zu lesen ist und mittlerweile in 82 Sprachen und Dialekte übersetzt wurde.
1973 Reisen nach Marrokko, Rio de Oro, Mauretanien und Senegal
1974 Reisen nach Nepal, Indien, Thailand und Laos. Die eschenau summer &  temporary travelling press publications entstehen erstmalig. Dabei handelt es sich um kleine Künstlerbücher, die von de vries und anderen Autor*innen und Künstler*innen gestaltet werden, bspw. James Lee Byars, Dieter Roth, Eugen Gomringer oder Karin Sander.
1978 Beginn der Sammlung von Erdproben und Erstellung der Erdausreibungen (ab 1983). Mittlerweile umfasst das Archiv, das aus eigens gesammelten und dem Künstler zugetragenen Erdproben besteht, ca. 9000 Erdproben. Ein Großteil des erdmuseums befindet sich heute im Musée Gassendi im französischen Digne-les-Bains.
1979 Es entsteht die Arbeit 16 dem² − ein essay.
1980 Eine Retrospektive am Groninger Museum präsentiert das Werk von de vries.
1981−1984 Längerer Aufenthalt in Los Acevinos, La Gomera, Reisen nach Marrokko und Senegal.
1991 de vries begründet zusammen mit Wolfgang Bauer die Zeitschrift integration−zeitschrift für geistbewegende pflanzen und kultur.
1997 Nach der ersten Version in Stuttgart (1993) entsteht in Münster ein weiteres sanctuarium im Rahmen der Skulptur Projekte.
1998 de vries erhält für sein Gesamtwerk die Auszeichnung der Netherlands Foundation for Fine Arts, Design und Architecture.
2003−2005 Es entstehen spuren im Steigerwald, goldene Zeichen und Schriften in der Natur.
2014−2015 Teilnahme an der großen ZERO-Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, die auch im Berliner Gropius Bau gezeigt wird und im Stedelijk Museum Amsterdam. Bei der Biennale von Venedig im Jahr 2015 bespielt de vries den von Cees de Boer und Colin Huizing kuratierten holländischen Pavillion mit der Ausstellung to be all ways to be.
2019 herman de vries erhält den Gerhard-Altenbourg-Preis    

Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.hermandevries.org

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Bildlegenden

1. Sammeln von Totholz für die Ausstellung
im Museum für Sepulkralkultur, Sommer 2021
Foto: Julia Henfling (April 2021)
© herman de vries

2. Einladungskarte & Plakat
© Museum für Sepulkralkultur, Kassel

3. herman de vries in seinem Atelier, 2021
Foto: Katharina Winterhalter
© herman de vries

 

News

Neuausrichtung des Museums für Sepulkralkultur

HÜBNER fördert das Museum mit jährlicher Spende bis 2024

Pressemitteilung

Kassel (14.09.2021)

Eine Vision rückt näher: Ab 2023 wird das Museum für Sepulkralkultur neu ausgerichtet. Die Neukonzeption umfasst neben der Modernisierung und Sanierung des Museums auch eine grundlegende Umstrukturierung, Erweiterung und Aktualisierung der Dauerausstellung, die das facettenreiche Verhältnis des Menschen zum Tod beleuchtet. Die zukunftsweisende Neuausrichtung des Museums wird gefördert von der HÜBNER-Gruppe.

Unser großer Dank gilt der HÜBNER-Gruppe, die die für 2023 angesetzte Neukonzeption des Museums für Sepulkralkultur bis 2024 mit einer jährlichen Spende unterstützt“, erklärt der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (ARGE) und Direktor des Museums für Sepulkralkultur Dr. Dirk Pörschmann. „Kultur ist eine bedeutende Grundlage und prägende Erscheinungs- wie Ausdrucksform gesellschaftlichen Lebens. Sie zu fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen. Besonders, wenn es sich um eine bundesweit so einzigartige Institution handelt wie das Museum für Sepulkralkultur“, sagt Gerald Steinhoff, kaufmännischer Geschäftsführer der HÜBNER-Gruppe. Seit Jahren unterstützt das Unternehmen ausgewählte bundesweite und internationale Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur.

50% bzw. 7 Mio. € der für diesen Umbau nötigen Mittel übernimmt der Bund. Zudem hat die Stadt Kassel ebenfalls Haushaltsmittel zugesagt und auch das Land Hessen will sich an den Kosten beteiligen. Über 200.000 Euro sind schließlich über Eigenmittel (Sponsoring und Spenden) zu finanzieren. Um diese Mittel aufzubringen, ist das Museum für Sepulkralkultur auf die Unterstützung durch Privatspenden und Unternehmenssponsoring angewiesen. „Inhaltliche und bauliche Grundlagen des Museums müssen aktualisiert werden, um den gegenwärtigen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Status quo abbilden zu können und die verschiedenen Abteilungen des Museums zukunftsfähig zu machen. Mit der zugesagten Spende macht HÜBNER hier einen großartigen Anfang“, erläutert Pörschmann die Pläne. „Wir freuen uns, dieses wichtige Kulturprojekt zu unterstützten und das Museum bei seinem Weg in Richtung zukunftsweisende Neuausrichtung zu begleiten“, fügt Steinhoff hinzu.

Der Umbau soll beginnen, sobald die Finanzierung vollends gesichert ist. Während der Modernisierungs- und Sanierungsphase wird das Museum in den Jahren 2024 und 2025 voraussichtlich geschlossen werden, um 2026 seine Neueröffnung zu feiern. Dann wird es auch weiterhin die Öffentlichkeit über den gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer informieren, besonders aber auch über legitime Konflikte. Nach
drei Jahrzehnten ist es aber an der Zeit, die Dauerausstellung zu überarbeiten. Schließlich soll diese den aktuellen Stand des gesellschaftlichen Diskurses und der gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschung aufgreifen.

Dafür ist es nötig, die damit verbundenen kulturhistorischen Hintergründe und Veränderungen aufzuzeigen und vor dem Hintergrund des migrationsbedingten und demographischen Gesellschaftswandels sowie ethischer, soziologischer, medizinischer, soziopsychologischer, theologischer und naturwissenschaftlicher Entwicklungen im Umgang mit Sterben und Tod in Beziehung zu setzen. Wichtig hierfür ist die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften, Stiftungen und sozialen Initiativen. „Gemeinsam können wir das Museum als Plattform für alle gesellschaftlichen Gruppen stärken, für die eine umfassende Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken zentral ist“, so Pörschmann.

HÜBNER-Gruppe

Als globaler Systemanbieter für die Mobilitätsbranche, für Industrie, Life Sciences und Wissenschaft ist die HÜBNER-Gruppe weltweit führend im Bereich Übergangssysteme für Busse und Schienenfahrzeuge (Mobility), ist anerkannter Spezialist für anspruchsvolle Lösungen und Produkte aus Elastomeren, Isolations- und Verbundwerkstoffen (Material Solutions) sowie Lieferant für Anwendungen in der Laser- und Terahertz­technologie (Photonics). Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit über 3.500 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Kassel hat HÜBNER in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten über 30 Standorte rund um den Globus aufgebaut. www.hubner-group.com

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Copyright: Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Bildarchiv

Fotos: Uwe Zucchi

Pressekontakt Hübner

Swantje Beisheim

Position: Pressesprecher der HÜBNER GmbH & Co. KG

Telefon: +49 561 998-1712

Fax: +49 561 998-1819

HÜBNER GmbH & Co. KG
Heinrich-Hertz-Str. 2
34123 Kassel

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Pressekontakt Arbeitsgemeinschaft für Sepulkralkultur e. V.

Jutta Lange

Position: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museumsmarketing, Redaktion

Telefon: 0561 / 918 93 28

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Unsere neue Website ist online!

18. März 2020

Pressemitteilung

Unsere neue Webseite ist online!
www.sepulkralmuseum.de

Mitte Februar 2020 ging unsere neue Webseite nach einem guten halben Jahr konzeptioneller und redaktioneller Arbeit online. Zehn Jahre sind seit dem letzten Relaunch vergangen, seitdem haben sich die Nutzergewohnheiten und auch die technischen Möglichkeiten geändert. Der Relaunch trägt durch eine umfassende technische Überarbeitung nicht nur einer zeitgemäßen Präsentation Rechnung, sondern öffnet auch den Blick auf die beständige Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. sowie des Museums und Zentralinstitutes für Sepulkralkultur. Umfangreiche Inhalte stehen dank der modernen, klaren und übersichtlichen Gestaltung schneller zur Verfügung – auch für ein internationales Publikum.

Das responsive Design ist für alle Bildschirmgrößen, vom Smartphone bis zum Desktop, optimiert. Große und abwechselnde Bilder und Videos leiten durch die Webseite.

MUSEUM, FORSCHUNG UND VEREIN

Die Neustrukturierung der Webseite gibt jedem der drei Bereiche Museum, Forschung und Verein ihren Raum und spiegelt damit zugleich ihre Vernetzung untereinander wieder. Die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche werden unkompliziert und benutzerfreundlich präsentiert. Durch vielfache Querverweise und die Zusammenführung aller aktuellen Neuigkeiten und Veranstaltungen aus Forschung, Museums- und Vereinstätigkeit auf der Startseite wird aber vor allem ihre Verbundenheit öffentlich wahrnehmbar. Die neue Strukturierung ist nicht hierarchisch, sondern vernetzt und bietet schnelle Zugangsmöglichkeiten für Besucher*innen mit verschiedenen Interessen und Anliegen.

UMFANGREICHERE INHALTE

Zusätzlich zu aktuellen Informationen beschreitet die inhaltliche Neukonzeption der Webseite den Weg hin zur Transparenz unserer aktuellen Arbeit. Für den oder die interessierte*n Besucher*in, aber auch für Journalist*innen und Forscher*innen wird über ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsarchiv ein Rückblick auf die Geschichte gewährt und ebenso erfahren Sie von unserer Vision für die Zukunft. Unsere Kolleg*innen werden über laufende Projekte berichten, Blicke hinter die Kulissen gewähren und besondere Neuerwerbungen vorstellen. Auch die Zugänglichkeit zu von Bibliothek, Fotoarchiv und Magazin rückt stärker in den Fokus als bisher.

MEHRSPRACHIGKEIT

Die konsequente Übersetzung der Webseite ins Englische wird unserem wachsenden internationalen Publikum gerecht. Hiermit und durch die erweiterten Inhalte soll die Webseite auch für Interessierte, die nicht zu einem Besuch ins Museum kommen können, eine wertvolle Quelle sein.

Den neuen Internetauftritt zu gestalten und technisch umzusetzen war mir eine Herzensangelegenheit, da ich das Museum für Sepulkralkultur schon zu meiner Studienzeit in Kassel sehr geschätzt habe. Die besondere Herausforderung bei der Erarbeitung von Webseiten für Museen ist, dass nicht die Erstellung und Definition von Gestaltungselementen im Mittelpunkt steht, sondern die Entwicklung eines durchgängigen, flexiblen Layout- Konzeptes und einer Bildsprache, die Neugier weckt, ohne von den gezeigten Ausstellungsstücken abzulenken, so Gestalter und Webdesigner Thorsten Groeger aus Hamburg-Altona / www.stilwechsel.de.

Jutta Lange und Tatjana Ahle

Projektleitung Relaunch


Jutta Lange, Kunstwissenschaftlerin, ist im Museum für Sepulkralkultur hauptverantwortlich u. a. tätig in den Bereichen Kommunikation und Redaktion.

Tatjana Ahle, Kultur- und Religionswissenschaft sowie Kunst, ist seit März 2019 u. a. für den Relaunch und seit September 2019 im Rahmen des KiWIT Trainee-Programms der Stiftung Genshagen im Museum tätig.

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7 Millionen für Neukonzeption und Sanierung

29. November 2019

Pressemitteilung

Umsetzung der „Vision für die Zukunft“ rückt näher:
Der Deutsche Bundestag stellt dem Museum für Sepulkralkultur Kassel 7 Mio. Euro zur Verfügung

Das im Jahr 1992 eröffnete Museum für Sepulkralkultur in Kassel erhält aus Bundesmitteln 50 Prozent der Investitionskosten (Gesamtkosten 14 Mio. Euro), die für die inhaltliche Neukonzeption der Dauerausstellung, energetische Sanierung sowie Erweiterung der Funktionsbereiche erforderlich sind. Die Mittel werden aus dem Haushalt der Beauftragten für Kultur und Medien, Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters, zur Verfügung gestellt.

Prof. Monika Grütters: „Das Sepulkralkultur Museum lebt von seinem ungewöhnlichen Thema. Es hat sich damit zu einem außerordentlichen Kultur- und Erinnerungsort entwickelt und beweist eindrucksvoll, dass die Themen Sterben, Tod, Trauer und Bestattung fester Bestandteil unserer Kultur sind. Mit diesem elementaren Thema spricht das Museum unterschiedslos uns alle an. Wenn es um die große Frage vom Anfang und Ende des Lebens geht, um Nachdenkliches, um Einkehr und um Transzendenz, dann berührt das seine Besucher immer sehr. Wegen der Bedeutung dieser Thematik beteiligt sich der Bund gerne an der Sanierung des Museums.“

Das Museum für Sepulkralkultur besteht als Kultureinrichtung von bundesweiter Bedeutung seit 1992. Es wurde dem bereits 1979 gegründeten Zentralinstitut für Sepulkralkultur angegliedert. Das Museum rückt das Thema Bestattungskultur in den Mittelpunkt seiner Vermittlungsarbeit und veranschaulicht Kontinuitäten und Brüche im Umgang mit Sterben, Tod, Bestatten, Trauer und Gedenken. Architektonisch besteht das Museum aus dem historischen Bestandsbau – der ehemaligen Remise der Henschel-Villen (1903/1904) – und dem daran angeschlossenen, musealen Neubau, der beide Einheiten städtebaulich zu einem signifikanten Ensemble zusammenführt.

Nach fast drei Jahrzehnten des Betriebs benötigt das einzigartige Museum eine Neukonzeption der Dauerausstellung, die den aktuellen Stand des gesellschaftlichen Diskurses und der wissenschaftlichen Forschung widerspiegelt. Zudem ist eine grundlegende Renovierung und hierbei vor allem eine elementare Verbesserung der Klima- und Lüftungstechnik an die energetischen und konservatorischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbetriebs erforderlich.

Direktor Dr. Dirk Pörschmann: „Dass unser Museum für die dringend notwendigen Aktualisierungen der Dauerausstellung und die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten nun finanzielle Unterstützung erfährt, ist ein großes Glück und ein Verdienst des ganzen Teams. In vielen Jahren kreativer und konstanter Arbeit hat sich das Museum für Sepulkralkultur als bundesweit einzigartige Institution etabliert. Wir arbeiten für die Gesellschaft, indem wir die Themen Sterben, Tod, Bestattung und Trauer in vielfältiger Weise in das Bewusstsein der Menschen bringen.“

Die inhaltliche Neukonzeption vermittelt das facettenreiche Verhältnis des Menschen zum Tod. Dieses wird insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sowie von Migrationsbewegungen durch aktuelle multikulturelle, ethische, soziologische, medizinische, sozialpsychologische, theologische und naturwissenschaftliche Aspekte im Umgang mit Sterben und Tod veranschaulicht.

Der Kasseler SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels und der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle haben es sich nicht nehmen lassen, am Eröffnungsabend der Ausstellung „LAMENTO. Trauer und Tränen“ (15.11.2019) mit dem versammelten Publikum ihre große Freude über die Bewilligung der Bundesförderung zu teilen. Zudem wurden bereits Haushaltsmittel der Stadt Kassel zugesagt. Kulturdezernentin Susanne Völker betonte: „Das Museum für Sepulkralkultur nimmt in der bundesdeutschen Museumslandschaft eine Sonderstellung ein. Mit seinem inhaltlichen Fokus berührt das Haus zentrale Aspekte des menschlichen Seins, denen in unserer modernen Gesellschaft oft wenig Raum zugestanden wird. Seit seiner Gründung vor 27 Jahren eröffnet das Haus stets aufs Neue innovative, informative und lebensbejahende Blickwinkel durch vielfältige Ausstellungen und Veranstaltungen. Ich freue mich, dass dem Museum für Sepulkralkultur nun eine Perspektive für eine Modernisierung und zeitgemäße Entwicklung geschaffen wird.“

Aktuell finden Verhandlungen mit dem institutionellen Förderer des Museums, dem Land Hessen, statt, um bald Planungssicherheit zu haben. Die Hessische Justizministerin und Kasseler CDU-Vorsitzende Eva Kühne-Hörmann sagte, das Museum sei neben der documenta eine „weitere, in Deutschland einzigartige Kulturinstitution“, die ihren Sitz in Kassel habe. Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) sowie der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hatten von 2017 bis 2018 die Entwicklung der nun vorliegenden „Vision für die Zukunft“ finanziell gefördert. Das Museum für Sepulkralkultur erhofft sich im Bereich der Kosten für die Einrichtung der aktualisierten Dauerausstellung weitere Unterstützung der beiden christlichen Kirchen sowie vielfältige Förderer und Spender, um den notwendigen Eigenanteil aufbringen zu können.

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Bildlegenden

1. Dr. Dirk Pörschmann, Timon Gremmels und Christian Geselle
Foto: Maja Wirkus
Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Bildarchiv

2. Innenraum des Museums
Foto: Maja Wirkus
Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Bildarchiv

3. und 4. : Dr. Ulrich Hermanns, Ausstellung Medien Transfer GmbH

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Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Zentralinstitut für Sepulkralkultur

Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstraße 25–27
D-34117 Kassel | Germany
Tel. +49 (0)561 918 93-0
info@sepulkralmuseum.de

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