21. März 2025 | 18 Uhr
Eintritt frei.
Eine Veranstaltung im Rahmen der transmortale XIV
Eine Veranstaltung im Rahmen der Tagung transmortale XIV
»Das ist doch jetzt alles nicht wahr!« Was das Schicksal ihm da untergejubelt hat, ist selbst für den lässigsten Wolf eine Zumutung: Weil es ihm versehentlich das Leben gerettet hat, hat er plötzlich ein… Kaninchen am Hals. Kaninchen! Die verputzt man und gut! Wäre da nicht der Wolfskodex, der ihn verpflichet, nun seinerseits für das Wohlergehen des kleinen Nagers zu sorgen.
Von Zumutungen kann das Kaninchen ein Lied singen, schließlich schleppt es einen lästigen Tropf und einen meterlangen Medikamentenplan durchs Leben. Diese Infusionen, die ständige Übelkeit. Und jetzt auch noch ein Wolf! Wölfe! Die verputzen einen und aus! Aber dieser Wolf ist so… anders. Und, das muss man ihm lassen, er weiß, wo's langgeht.
Murphy, genannt Murr, ist der geborene Schurke. Bereits als Kind sind weder Monster unterm Bett noch Mitschüler vor dem grimmigen Haudrauf sicher. Berufsempfehlung: Bandit. Ohne Furcht und Gewissen macht er sich unverzüglich daran, der gefürchteste Revolverheld der Gegend zu werden: Schießereien, Falschspiel, Ehebruch – Murr zieht alle Register.
Bis sein Lotterleben den Halunken irgendwann doch an den Galgen bringt, wo er dem Tod persönlich ins Auge blickt. Die Konfrontation mit seiner Sterblichkeit lehrt selbst Murr das Fürchten und so leiert er dem Sensenmann einen Handel aus dem knochigen Kreuz: Er darf dem Tod von der Schippe springen und verliert sogar seine Angst vor dem Sterben, wenn er sich dafür einem anderen ihm unbekannten Gefühl öffnet… der Liebe. Murr lacht sich ins Fäustchen. Doch die Liebe lacht zuletzt!
Infos zur Künstlerin: https://josephinemark.de/
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