14. – 22. November 2020
digital event
Egal, wie man es unterschreiben will, der DEATHSLAM ist der Philosoph unter den Slams. Jeder Text berührt das Ende, das wir eigentlich nicht sehen wollen. Und so schwingen wir uns vor der Bühne in eine Begegnung mit dem Gevatter, der uns schüttelt und lächelnd ins Gesicht sagt: „Leb´ doch erst mal.“ Denn auch, wenn der DEATHSLAM seinem Namen alle Ehre macht, geht es vor allem um eins: Das Leben.
Seit 2017 veranstaltet die FUNUS Stiftung den DeathSlam, einen Poet*innenwettstreit meist junger Menschen, die über den Tod sprechen. Der Slam fand bisher in einer Konzerthalle, einer Fachhochschule, einer Bar, einem Club und auf einer Messe in verschiedenen Städten in Deutschland statt. Und so funktioniert es: Sechs bis sieben Teilnehmer*innen präsentieren auf einer Bühne ihren selbstgeschriebenen Text. Danach stimmt das Publikum ab, wer in die nächste Runde kommt. In dieser wird ein zweiter Text gesprochen und am Ende wird ein*e Gewinner*in gekürt. Die Abstimmung erfolgt durch Applaus oder gemeinschaftliche Publikumsentscheidungen.
We slam for life and death. In times of Covid-19, this cannot be done live on stage for too many aerosols and other human exhalations would get into the air and endanger other people. No, in pandemic times the DeathSlam comes to you from the home office.
On Saturday, November 14, the digital DeathSlam will begin: one clip will be presented every day, six of them in total. After that, voting can take place for three days. The winner will receive a fulminant trophy.
The videos will be published at the youtube channel of the FUNUS foundation (Der tote Winkel). A new clip will be published every day at 9 pm. From November 20 to 22, the vote for the winner of the digital DeathSlam will take place.
Congratulations!
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Zentralinstitut für Sepulkralkultur
Museum für Sepulkralkultur
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