Bestattung nach Suizid

Datum
01.04.2022
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt durch Voranmeldung

Bestattung nach Suizid

Themen- und Gesprächsabend mit Alexander Buchmann

Es gilt der Museumseintritt:
8 Euro regulär,
5 Euro ermäßigt.

Am 15. März ist Tag der Druckkunst. Hier können Künstler:innen, Druckwerkstätten, Museen, Hochschulen, Kunstvereine und andere Akteure bundesweit zeigen, wie lebendig die Druckkunst ist: von den traditionellen Techniken bis zur experimentellen Druckkunst. Auch im Museum für Sepulkralkultur in Kassel findet ein Workshop statt.

Viele Menschen wünschen sich heute ganz ausdrücklich eine individuelle Bestattung – für sich selbst, aber auch für ihre Angehörigen. Trauerfeier und Beisetzung sollen nicht bloß nach starren Schemata ablaufen, sondern das Leben der Verstorbenen auf stimmige Weise würdigen und feiern.

Wie aber sieht die Bestattung nach einem Suizid aus? Wie wird ein Leben gefeiert, das bewusst und aktiv beendet wurde? Welche Erwartungen, Ängste, aber auch Wünsche haben die Angehörigen? Wie werden sie in dieser Ausnahmesituation von Bestatter:innen und anderen begleitet – auch über die Bestattung hinaus? Gibt es besondere Rituale und Beratungsangebote? Und inwiefern ist eine Bestattung nach Suizid auch eine Herausforderung für Bestatter*innen?

Das Museum für Sepulkralkultur und die Stiftung Deutsche Bestattungskultur laden zu diesem gemeinsamen Themenabend im Rahmen der Sonderausstellung ein. Wir freuen uns außerordentlich, Herrn Alexander Buchmann als Gesprächsgast begrüßen zu dürfen. Mit ihm gemeinsam wollen wir uns den oben angerissenen Fragen annähern – und dabei die große Frage in den Blick nehmen: Lässt sich ein Wandel im Umgang mit Suizid feststellen?

Alexander Buchmann ist Geprüfter Bestatter und seit 1995 im Großraum München tätig. Außerdem ist er bestellter Leiter für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Rettungsdienstbereich München und organisatorischer Leiter der Krisenintervention in München (KiM). In der PSNV war er unter anderem bei der Hochwasserkatastrophe in Deggendorf (2013) und beim Absturz des Germanwings-Fluges 9525 in Frankreich (2015) im Einsatz.

Nach einem Podiumsgespräch mit Herrn Buchmann können die Besucher*innen in offener Runde Fragen stellen und Erfahrungen teilen. Im Anschluss laden wir alle Anwesenden zu einem geselligen Beisammensein und zum weiteren Austausch in den Räumlichkeiten der Ausstellung ein.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen spannenden Einblicken!

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