Beratung
Das Angebot richtet sich an Friedhofsträger und -verwaltungen, Gewerbetreibende, kulturelle Institutionen und Privatpersonen.
22.10.2026
Durch Impulsvorträge Einblicke gewinnen in digitale Techniken in der Friedhofsverwaltung, für den Kundenservice, für Öffentlichkeitsarbeit und Bewirtschaftung des Friedhofs. Digitale Tools sinnvoll in die Friedhofsverwaltung integrieren. Eindrücke gewinnen, wie KI die Trauerkultur verändern könnte.
05.11.2026
Der Friedhof ist ein öffentlicher Ort – aber bekommt er auch genug Öffentlichkeit? Mit der Veränderung von Friedhofs- und Bestattungsgesetzen, die etwa die Aufhebung der Friedhofspflicht zur Folge haben, verliert der Friedhof als Beisetzungsort einmal mehr an Bedeutung. Die Teilnehmenden dieses Seminars erarbeiten individuelle Konzepte der Öffentlichkeitsarbeit für ihren Friedhof. Sie bekommen Einblick in die Arbeit mit dem Social-Media-Kanal Instagram und wertvolle Anregungen zur sofortigen Anwendung.
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Allein durch ihre Größe sind figürliche Darstellungen bei Friedhofsführungen Blickfänger. Darüber hinaus fesseln sie Betrachter*innen durch ihre Gesten, in denen sich Handlungen andeuten, die die Erzählung von Geschichten nahelegen. Im Seminar wird in Theorie und Praxis auf die Geschichte der figürlichen Darstellungen auf Grabmälern und bei einem Rundgang über den Kasseler Hauptfriedhof vor allem auf die Motive Trauernde, Engel und Thanatos eingegangen. Zudem wird deren Inszenierung auf dem Grab und im Friedhof besprochen sowie Bildhauertechniken und Herstellungsverfahren.
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Durch praxiserfahrene Experten erfahren die Seminarteilnehmenden anhand von Vorträgen, welche Friedhofsbereiche bei einer Friedhofsentwicklungsplanung zu berücksichtigen sind und welche Möglichkeiten es dafür gibt.
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Anders als Erwachsene gehen Kinder relativ unbefangen mit dem schwierigen Thema Tod um. Sie haben viele Fragen und besonders auf Friedhöfen gibt es jede Menge Zugänge, sich mit Kindern über den Tod, die Bestattung und das Gedenken zu unterhalten. Die Fortbildung vermittelt – neben einer Auswahl thematisch geeigneter Ansatzpunkte und methodischen Möglichkeiten – auch einen Einblick in die Entwicklung von Todeskonzepten bei Kindern.
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In diesem Seminar gibt es von allem etwas: Es behandelt wichtige Symbole und Sinnbilder, z. B. Engel, Thanatos und Trauernde und einige friedhofstypische Pflanzen sowie Grundstrukturen des historischen Friedhofs.
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Gegenwärtig werden Pflanzen auf dem Friedhof vor allem unter den Blickwinkeln Ökologie und Klimawandel betrachtet. Dabei werden hin und wieder andere wichtige Bedeutungen übersehen. In der Friedhofsgestaltung spielten und spielen noch immer Pflanzen eine wichtige Rolle: Hier dienen sie beispielsweise als Einfriedung, wegebegleitende Allee oder Hecke der Schaffung ästhetischer Räume. Auf Grabsteinen und in Gemeinschaftsgrabanlagen besitzen sie als Symbole einen großen Stellenwert.
Im Seminar wird das Thema Pflanze durch einen Vortrag, eine Führung durch das Museum und eine Exkursion auf den Hauptfriedhof Kassel in die verschiedenen Richtungen ausgelotet.
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Am Día de los Muertos gedenken Mexikaner*innen in einer zwanglosen und fast schon heiteren Art und Weise der Verstorbenen. Sie gehen davon aus, dass ihnen ihre verstorbenen Angehörigen an diesem Tag einen Besuch abstatten. Dafür errichten sie prachtvolle, bunte Gabentische, sogenannte „Ofrendas“ mit allen Dingen, die die Verstorbenen geliebt haben. Schöne gemeinsame Erlebnisse tauchen dabei auf, man erinnert sich an Vorlieben der Toten, an ihre liebenswerten Eigenheiten und verbringt noch einmal eine gute Zeit mit ihnen, bis sie tags darauf verabschiedet werden.
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Das Thema „Schüler*innensuizid“ wird an Schulen immer noch weitgehend vermieden. Im Rahmen der Fortbildung wird Fabian Wieneke, Psychologe und Psychotherapeut i. A., über die Kennzeichen von und die Risikofaktoren für Krisen und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter berichten und die Arbeit der Beratungsstelle neuhland vorstellen. Hinweise auf schulinterne und schulexterne Hilfsangebote, wenn Suizidabsichten bei Schüler*innen vermutet werden, sollen die Schulen in ihrer Rolle als gatekeeper und als Ort der Prävention unterstützen.