Suizid – Existentielle Herausforderung für Hinterbliebene und Verunsicherung des sozialen Umfeldes

Datum
20.10.2021
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt durch Voranmeldung

Suizid - Existentielle Herausforderung für Hinterbliebene und Verunsicherung des sozialen Umfeldes

Lesung und Gespräch mit Trauerbegleiterin Freya von Stülpnagel

Es gilt der Museumseintritt:
8 Euro regulär,
5 Euro ermäßigt.

Der Suizid tritt oft plötzlich und unvermittelt in das Leben der Hinterbliebenen. Selbst wenn schon länger eine psychische Erkrankung vorlag, hatten die Angehörigen immer noch die Hoffnung, dass es doch ein Mittel, eine Therapie geben müsste, die dem Betroffenen helfen oder gar heilen könnte. Oft jedoch tritt der Suizid anscheinend unvermittelt und plötzlich ein, sodass die Wucht dieses Schicksalschlages mit brutaler Härte die Angehörige bis in die Grundfeste erschüttert. Das ganze Leben scheint in einen Abgrund zu stürzen. Sensible und empathische Unterstützung wäre hier von Nöten, das soziale Umfeld ist jedoch hilflos und weiß nicht, auf welche Art und Weise es für die Hinterbliebenen hilfreich sein könnte. Hilflosigkeit allenthalben. Wenn wir uns jedoch mit den Ursachen des Suizides, der Trauer der Hinterbliebenen und den Unterstützungsmöglichkeiten vertraut machen, können wir diese für die Betroffenen traumatische Zeit für uns alle sinnstiftend nutzen.

Freya v. Stülpnagel ist Juristin und war Anwältin. Nach dem Suizid ihres Sohnes ließ sie sich zur Trauerbegleiterin ausbilden.

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