Eröffnung
17 Uhr | Kindervernissage: Mein Freund, das Kaninchen
In Mexiko denken die Menschen, dass Tiere, die sterben, uns aus dem Jenseits noch einmal besuchen kommen. Wir haben dafür einen Altar vorbereitet, auf dem all die Dinge stehen, die die Tiere mochten oder mögen. Modelliere etwas, was dein Tier liebt oder gestalte ein Andenken an ein verstorbenes Tier. Das Ergebnis darfst Du mit nach Hause nehmen oder auf unsere Ofrenda stellen. Kommen und gehen jederzeit möglich!
19 Uhr | Eröffnung
Musik I Per Nørgård, Waves, Part 1
Wo ist der Beginn von einem Rhythmus und wann verändert sich dieser? Welche Klangerinnerungen tragen wir in uns? Akzentuierungen verändern die Wahrnehmung der Besucher*innen und sensibilisieren für Anfang und Ende einer strukturierten Zeit. Wie klingt es, wenn Steinchen aufeinandertreffen und alle mit einstimmen? In drei Kompositionen bedient sich Olaf Pyras vertrauter und überraschender Instrumente und erzeugt Geräusch, Klang und Atmosphäre.
Olaf Pyras arbeitet als Schlagwerker, Komponist und Musikpädagoge am Institut für Musik der Universität Kassel und an der Universität der Künste in Berlin. Sein Interesse gilt der zeitgenössischen Musik, der Soundrecherche und der Klangkunst. Er studierte Musik und Kunst in Kassel, Schlagzeug in Münster.
Begrüßung
Dr. Dirk Pörschmann | Direktor des Museums für Sepulkralkultur
Grußwort
Martin Bach | Leiter des Kulturamts der Stadt Kassel
Musik II | Olaf Pyras, Maurerlied
für elektrische Maurerkellen und Fugeisen
Einführung in die Ausstellung
Tatjana Ahle-Rosental und Dr. Ulrike Neurath
Gespräch
Dr. Dirk Pörschmann und Sibylle Fendt
„Sie sind heimgekehrt, um zur Ruhe zu kommen, um noch einmal aufzuatmen“ – das oftmals ersehnte Sterben im heimischen Umfeld thematisiert die Künstlerin und Fotografin Sibylle Fendt in ihrem Projekt Bevor es so weit ist. Sie hat Sterbende und ihre Angehörigen in ihrem Zuhause dokumentarisch begleitet.
Musik III | Olaf Pyras, Lichte Klänge
Nelly Sachs: “Wir Steine / Wenn einer uns hebt / Hebt er Urzeiten empor – / Wenn einer
uns hebt / Hebt er den Garten Eden empor – / Wenn einer uns hebt / Hebt er
Adam und Evas Erkenntnis empor / Und der Schlange staubessende Verführung.“