Memento mori – moderner Trauerschmuck Memento mori – moderner Trauerschmuck
Memento mori – moderner Trauerschmuck
© Ralph Klein/Dirk Morla, Köln
Ralph Klein/Dirk Morla

 

30. April 1999 – 20. Juni 1999

Memento mori 

moderner Trauerschmuck

Ausstellung des Forum für Schmuck und Design e. V.

Erst in jüngster Zeit, im Kontext eines neuen öffentlichen Diskurses über den Tod, greifen einzelne Künstler*innen und Designer*innen die alte Tradition des Trauerschmucks wieder auf und zeigen, dass dieses Thema nicht an Aktualität verloren hat.

Das spiegelt sich in den Arbeiten der Memento mori-Ausstellung wider. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Forums für Schmuck und Design e. V. zeigten im Herbst 1998 92 KünstlerInnen aus 15 Ländern insgesamt 150 arbeiten zu Sterben und Tod, Verlust und Trauer, die wir ab den 1. Mai 1999 im Museum für Sepulkralkultur Kassel zeigen werden.

In ihrer bunten Vielfalt lassen die Requisiten der Trauer neben ihrem künstlerischem Reiz auch einen neuen Umgang mit Tod, Trauer und Gedenken erkennen. Während ein Teil der Arbeiten alte tradierte Symbole oder Materialien des Trauerschmucks wieder aufgreift und in eine neue Formensprache übersetzt, erweitern andere Arbeiten das Spektrum der Trauer, sie beziehen sich auf die vielen alltäglichen Tode, die ein jeder kennt und bereits erlebt hat, wie den Verlust der Kindheit, der Ideale oder das Ende einer Liebe.

Die ausgestellten Schmuckarbeiten und Objekte zeigen in Form und Gestaltung eine breite Vielfalt und jede Arbeit ist ein ganz individueller Ausdruck der Auseinandersetzung mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit.

Die Ausstellung knüpft in besonderer Weise an eine Ausstellung in unserem Hause 1995 an. „Trauerschmuck vom Barock bis zum Art Déco“. Diese war kulturhistorisch orientiert, wagte aber zugleich einen Ausblick auf das zeitgenössische Wirken, u.a. auch mit Arbeiten der Künstlerin Kerstin Mayer, die wieder mit neuen Arbeiten zu sehen sein wird.

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