Museumskoffer Vergissmeinnicht
Eine mobile Mitmachausstellung des Museums für Sepulkralkultur für Vorschul- und Grundschulkinder.
Beim Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ handelt es sich um eine didaktische Einheit zum Thema „Sterben und Tod, Bestatten, Trauern und Erinnern“ für Kinder von 5 bis 12 Jahren, eine mobile Mitmachausstellung für Vorschul- und Grundschulkinder, die aber auch sehr gut im Konfirmandenunterricht eingesetzt werden kann. Die Kinder werden in spielerischer Weise an die Themen Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken herangeführt. Dadurch sollen Ängste abgebaut, Hilfen zur Krisenbewältigung angeboten und wichtige soziale Fähigkeiten erlernt werden, z. B. die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, oder die Fähigkeit, zu trauern.
Bilder, Arbeitsblätter, Objekte, Filme und Musikstücke eröffnen dabei den Einstieg in das Thema. Stethoskope, Federn und Taschenlampen beleuchten den Tod von der medizinischen Seite. Und weil durch spielerische Elemente Berührungsängste mit dem Thema leichter überwunden werden, kann mit Schminke, Sonnenbrille und schwarzem Damenhut mit Schleier eine Beerdigung als Rollenspiel nachgespielt werden.
Entwickelt wurde „Vergissmeinnicht“ vom Museum für Sepulkralkultur in enger Zusammenarbeit mit Kaleidoskop e.V. Mitmachprojekte Frankfurt. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Bund deutscher Friedhofsgärtner im Zentralverband Gartenbau e.V., das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V., den Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz, Stein- und Holzbildhauerhandwerks und den Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands e. V. konnte das Projekt realisiert werden.
Wie kann man mit dem Koffer arbeiten?
Der Museumskoffer ist gefüllt mit Objekten, Büchern, Filmen und Vorschlägen für
den kreativen Umgang mit den Themen:
- Sterben und Tod
- Bestatten
- Trauern
- Erinnern
Die diversen Materialien sind in Schachteln verstaut und nach diesen Themen geordnet.
Mit dem Inhalt des Museumskoffers und den Anregungen im Handbuch können kleine und große Projekte umgesetzt werden, die sich mit den unterschiedlichen Facetten dieser schwierigen und ernsten Themen auseinandersetzen.
Die Vielzahl der Objekte und Arbeitsanleitungen im Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ ermöglichen einen alters- und fächerübergreifenden Einsatz. Mehrere Arbeitsvorhaben können parallel durchgeführt werden, der Ablauf der Projektwoche ist frei gestaltbar. Erweiterungen der Aktionen durch eigene Ideen, Anregungen aus beiliegenden Büchern und Vorschläge der Kinder sind natürlich ohne weiteres möglich und auch sinnvoll.
Hintergrundwissen für die Pädagogen ist in einem Handbuch zum Teil in kurzer Form zusammengefasst (z. B. im Lexikon und in den Einstiegstexten).
Wann sollte man mit dem Koffer arbeiten?
Der Zeitpunkt für die Arbeit mit dem Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ kann sehr unterschiedlich sein. Er hängt sehr davon ab, ob das Thema in der Klasse bzw. Kindergruppe akut ist, zum Beispiel durch einen Trauerfall in einer Familie, durch eine große Katastrophe oder den Tod einer bekannten öffentlichen Figur. Ausgangspunkt aller Bearbeitung wird dann das aktuelle Geschehen sein, der Themenkomplex „Tod und Trauer“ wird thematisch im Vordergrund stehen.
Wenn die allgemeinen Trauertage (Totensonntag, Allerseelen, Volkstrauertag) zum Anlass genommen werden, so können die Themenblöcke „Trauern“ und „Erinnern“ als Einstieg dienen.
Es wäre für die Kinder sicher günstig, wenn die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod zu einem Zeitpunkt stattfinden könnte, der nicht durch Vorgänge wie die oben geschilderten geprägt ist. So können sie unbelasteter ein tragfähiges inneres Fundament aufbauen, auf das in akuten Trauer- und Abschiedssituationen zurückgegriffen werden kann.
Falls eine Projektwoche ohne speziellen äußeren Anlass geplant ist, so kann es hilfreich sein, die Kinder zu bitten, Objekte/Fotos oder ein selbst gemaltes Bild mitzubringen, das für sie mit dem Thema Tod, Abschied, Trauern und Erinnern in Verbindung steht.
Die Sammlung der Kinder wird durch Objekte, Fotos und Bücher aus dem Museumskoffer ergänzt. In der Schachtel „Einstimmung und allgemeines Ambiente“ befinden sich hierfür einige Objekte, die zu Gesprächen und Assoziationen anregen, bzw. eine ruhige Stimmung unterstützen können.
Neben der Arbeit im Gruppenraum mit den Materialien des Museumskoffers gehören Besuche auf dem Friedhof, eine Führung in einem Bestattungs-Institut, der Besuch bei einem Steinmetz oder Friedhofsgärtner auf jeden Fall dazu. Für Kinder über 10 Jahren kann auch der Besuch eines Krematoriums in Erwägung gezogen werden.
Wie leiht man den Koffer aus?
Der Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ existiert mittlerweile in mehreren Exemplaren an mehreren Orten (siehe unten). Die Ausleihbedingungen können unterschiedlich sein und sollten bei den angegebenen Adressen erfragt werden.
Das Exemplar des Museums für Sepulkralkultur:
Der Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ kann für eine oder auch mehrere Wochen ausgeliehen werden. Freie Termine sind bei Herrn Gerold Eppler zu erfragen. Für eine Ausleihzeit bis zu 2 Wochen wird bei Schulen, Kindergärten und kirchlichen Einrichtungen eine Gebühr von 50,- Euro erhoben, für gewerbliche Ausleiher beträgt die Gebühr 100,- EUR. Für jede weitere Woche werden 15,- EUR zusätzlich erhoben. Die Versicherungsgebühr beträgt pro Tag 0,52 EUR.
Bei einer Absage von weniger als einer Woche vor dem Leihtermin werden dem Leihnehmer 50 % der Leihgebühr als Schadensersatz in Rechnung gestellt.
Der Museumskoffer kann dann nach Absprache im Museum für Sepulkralkultur gegen Zahlung einer Kaution von 50,- EUR abgeholt werden. Er hat die Maße 44 x 57 x 105 cm (H x B x L), ist mit Tragegriffen und Rollen versehen und passt in jedes Auto mit umklappbarer Rückbank.
Anmeldung:
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V.
Herr Gerold Eppler M.A.
Weinbergstraße 25–27
34117 Kassel
Tel.: 0561-918 93-23
Fax: 0561-91893-10
E-Mail: Bitte aktivieren Sie JavaScript.
Hier gibt es die anderen Exemplare des Museumskoffers „Vergissmeinnicht“:
Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe mbH
Ansprechpartner:
Friedhofsgärtner Dortmund eG
Am Gottesacker 52
44143 Dortmund
Telefon: 0231/56 22 93-0
Fax: 0231/56 22 93-20
www.dauergrabpflege-wl.de
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Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt GmbH
Böttcherstraße 7
30419 Hannover-Herrenhausen
Telefon: 0511/32 67 11
Fax: 0511/36 32 566
www.dauergrabpflege-info.de
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GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV
Fuhlsbüttler Straße 735
22337 Hamburg
Ansprechpartner:
Holger Wende
Telefon: 040/24 84 02 03
Fax: 040/24 84 00
www.gbi-hamburg.de
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Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen
An der Festeburg 33
60389 Frankfurt
Telefon: 069/90 47 87-0
Fax: 069/90 47 87-20
www.grabpflege-hessen.de
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KF Krematorium und Friedhofsgärtnerei GmbH
Tannnenhecker Weg 6
34127 Kassel
Telefon: 0561/98 39 5-0 oder
Telefon: 0561/98 39 5-57 (Ansprechpartner: Thorsten Schütz)
Fax: 0561/98 35 0-77
www.krematorium-kassel.de
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Ernst Dawartz Bestattungsinstitut
Inh. Sönke Kriebel
Plan 25
25813 Husum
Telefon: 04841/89 01-0
Fax: 04841/89 01-50
www.dawartz-bestattungen.de
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Info-Center Friedhof Karlsruhe
Haid-und-Neu-Straße 33
76131 Karlsruhe
Telefon: 0721/7820933
Fax: 0721/ 7820934
www.friedhof-karlsruhe.de
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Bestattungshaus Bakonyi
Augustastraße 25
52070 Aachen
Telefon: 0241/ 505004
www.bestattungshaus-bakonyi.de
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Bestattungsdienst Rilling & Partner
Handwerkerpark 5
72070 Tübingen
Telefon: 07071/92780
Fax: 07071/927899
www.rilling-und-partner.de
www.haus-des-uebergangs.de
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muk
Medien und Kommunikation
Fachstelle der Erzdiözese München-Freising
Schrammerstraße 3
80333 München
Ansprechpartnerin: Mathilde Lachner
Telefon: 089 2137 2501 oder 2450
Fax: 089 2137 1557
www.m-u-k.de
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Rainer und Karin Geismann
Bestattungsinstitut
Bochumer Str. 26
46282 Dorsten
Telefon: 02362 / 22 64 5
Fax: 02362 / 98 95 20
www.bestattungen-geismann.de
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Stellwerk
Evangelische Gemeinschaftsstiftung des Kirchenkreises
Gladbeck – Bottrop – Dorsten
Haus der Evangelischen Kirche
Humboldtstraße 13
45964 Gladbeck
Ansprechpartnerin:
Evangelische Frauenreferentin und Kulturbeauftragte
Petra Masuch-Thies
Telefon:02043/2793-36
Fax: 02043/2793-52
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